Holmes, aber nicht so ganz…
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Holmes, aber nicht so ganz…

Holmes, aber nicht so ganz…

Sherlock Holmes hatte seit seinem ersten Auftritt in Beeton’s Christmas Annual 1887 unzählige Auftritte in Büchern, Lesungen, Hörspielen, Theaterstücken, Filmen, Serien und vielem mehr – doch nicht immer spielt Holmes die erste Geige, manchmal taucht er auch als Nebenfigur in anderen Serien auf. In dem zweiteiligen Artikel “Holmes, aber nicht so ganz…” stellen Tobias Weskamp, Manuel Albert Friedemann und Silvia Glücklich mehr als ein Dutzend Serien vor, in denen Sherlock Holmes entweder als Nebencharakter oder als Thema auftaucht. Im ersten Teil des Artikels begegnet man Sherlock Holmes in CSI: Las Vegas, Mit Schirm, Charme und Melone, Magnum, Remington Steele, My Little Pony und Family Guy – im zweiten Teil darf man sich auf Star Trek, Batman, Lucky Luke, The Simpsons, Fantasy Island, Murdoch Mysteries und Mord ist ihr Hobby freuen.

Manuel Albert Friedemann schreibt in seinem Artikel “Sherlock Data Holmes. Kurzes Schlaglicht auf die Parallelen zwischen Sherlock Holmes und Star Trek”:

Was interessiert mich das Publikum, das große unachtsame Publikum? Mit diesem Holmes’schen Zitat ist es recht gut getroffen. Logik ist rar geworden in unserer Welt. Die Kunst der Deduktion – die zuerst beobachtet, bevor sie kombiniert und sich zuletzt eine Schlussfolgerung erlaubt – ist zu einer Randsportart weltfremder Spezialisten geworden. So gut wie allen Bewohnern unseres schönen Planeten stehen Wissen und Weisheit tausender Generationen jederzeit zur Verfügung. Nur fehlen scheinbar Grundlage, Mühe und Mut, den eigenen Verstand zu benutzen. Geistige Emanzipation geht immer mehr verloren, zumindest in Relation zum Anstieg des kollektiven Wissens der Menschheit. Begründet liegt das vielleicht in der scheinbar hoffnungslosen – wenn auch keineswegs gänzlich neuen – Neigung der Menschen, sich seit jeher in schöne künstliche Welten zu begeben. Stichwort „Komfortzone“. Entspricht die eigene Welt, die eigene Lebenswirklichkeit – ob nun global oder lokal –nicht den eigenen Visionen, fühlt man sich unweigerlich von fiktiven Welten angezogen, in denen ein klares zielgerichtetes Muster zu erkennen ist. Diese künstlichen Welten haben somit auch ihr Gutes.

Baker Street Chronicle, Ausgabe 39, Winter 2020

Wer sich für die beiden Artikel interessiert, findet diese in den Baker Street Chronicle-Ausgaben 38 und 39:

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